zeitung für den grossraum nürnberg - fürth - erlangen
 
Nr. 4              Februar 2001
INHALT
Rubriken
Titel
Diskussion
International
Wer sich nicht bewegt

Musik & Literatur
Veranstaltungen
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Impressum


Rubriken
Editorial


Glosse
Kein Mehrkornbrötchenminister für Ahaus



Monatsrückblick
Wolfgang Schlicht blickt zurück
Titel

Hitlers willige SchnäppchenjägerInnen

Die Ausstellung "Aktion 3. Deutsche verwerten jüdische Nachbarn" im K 4

Die Nürnberger Masssenverhaftungen 1981
Vom Rechtsstaat und anderen bürgerlichen Utopien

Diskussion

Zur Debatte um linke Kultur?

Erwiderungen zu tomek's Linke Mythen in Tüten


Aus und vorbei
Kommentar: Verfahren gegen 32 Passauer AntifaschistInnen eingestellt

International

Stammheim am Bosporus

Gibt es noch eine Lösung im Hungerstreik der politischen Gefangenen in der Türkei?


Den Unterschied zu vergessen, bedeutet den Sinn der Geschichte aufzugeben
Revisionismus in der aktuellen Debatte um Resistenza
und Faschismus in Italien

Wer sich nicht bewegt

Und alles was du da noch sagen kannst ist...

Eindrücke von der SchülerInnendemo gegen Rechts in Nürnberg


Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödliche Folge
Dokumentation der Antirassistischen Initiative erlin


Nazis in die Aurach
Nazis in Herzogenaurach


§129-Verfahren in Erfurt
Spenden für Anwaltskosten gesucht

Musik & Literatur

GRAUZONE

Rechte Tendenzen in der "Dark Wave"-Szene
Teil 2: Die MusikantInnen


Fundstücke aus dem Widerstand
Schicksale österreichischer SpanienkämpferInnen


WER HAT ANGST VOR VALERIE SOLANAS?
Die Frau die Warhol erschoss


Die Jahre mit Laura Díaz
Carlos Fuentes' literarische Bilanz des “schrecklichen 20. Jahrhunderts”


Adventures on the Wheels of Steel
Buch über die Geschichte des Soul


Die Erben der Scherben 
Scherben-Lieder in einen anderen Rahmen gerückt


JOHNNY DOWD
Von White Trash & Country, Gothic & Gender - aus dem Nähkästchen des Unterbewusstseins


Plattentips


AURORA
Ungarischer Punk-Rock

Veranstaltungen

Jedes Herz eine Zeitbombe
Klaus Viehmann und Stefan Wisniewski über den Politikansatz der Revolutionären Zellen



Zeittotschläger
Die Veranstaltungen

Wer sich nicht bewegt

Nazis in die Aurach

Einen Tag nachdem sich Herzogenauracher BürgerInnen am 27. Januar mit Lichtern gegen Nazis und so versammelten, klebten an den Fensterscheiben des örtlichen Gymnasiums großflächig Plakate der "Anti-Antifa". Diese hingen dort auch noch nach mehr als einer Woche. Als Kontaktadresse auf den Plakaten waren "Die Nationalisten Nürnberg" mit Postfachadresse vermerkt, dieselbe Adresse die auch dem Nazi-Fanzine "Landser" als Kontaktadresse dient. Bereits zwei Tage zuvor steckten in einigen Briefkästen Herzogenaurachs Flugblätter der „Nationalisten Herzogenaurach“ in denen gegen die Demo gehetzt wurde. Diese Aktionen sind jedoch keine Einzelfälle. Die zahlreichen Aktivitäten der Nazis in Herzogenaurach sind seit langem bekannt. So versammeln sich noch immer Woche für Woche donnerstags bis zu 50 Nazis am Parkplatz des Einkaufsladens "Comet" mal mehr, mal weniger von AntifaschistInnen gestört. Nach Recherchen der ortsansässigen Antifa zählt neuerdings sonntags auch die Gaststätte "Central" zu ihren Treffpunkten.
Seit längerem werden Menschen, die sich aktiv gegen die Nazi-Umtriebe engagieren, von diesen bedroht. RechtsextremistInnen lauern ihnen vor der Haustüre auf, es kommt zu Drohanrufen und Aktionen an den Wohnhäusern.