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zeitung für den grossraum nürnberg - fürth - erlangen


Nr. 14             März 2002

 
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Internationales
 

Verschleppt, gefoltert, ermordet: GewerkschafterInnen bei CocaCola in Kolumbien:

Dario Azzelini im Interview mit dem Vorsitzenden der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft

"Jetzt erst recht!"

"Hand in Hand" heißt eine Jerusalemer Schule, die muslimische, christliche und jüdische Kinder auf eine Zukunft jenseits von Rassismus und Terror vorbereiten soll




 
Staat & Gesellschaft
 

Pleiten, Pech und Pannen beim "großen Lauschangriff"

Sollen Schornsteinfeger künftig Wanzen installieren? Maike Dimar über Kriminalkomödien die das Leben schrieb...

"White Sound" in Motion

Ein Streifzug durch die neonazistische Musikszene in Franken

Mangelnde Distanz von Trinkern

Aber jetzt mal ganz ernsthaft: Das Oktoberfest soll verboten werden




 
Meinungen
 

Monatsrückblick

Kommentar: Wolfgang Schlicht über die Doppelmoral der USA beim Umgang mit Kriegsverbrechen und über den Kanzlerkandidaten aus Bayern

Theories of conflict

Wie begegnet die antikapitalistische Bewegung neuen Herausforderungen? Eine Diskussion zwischen Tute Bianche und Socialist Workers Party




 
Regionales
 

"We are still not amused"

Die Stadt Erlangen will die "Moltke", eine der letzten Refugien alternativen Wohnens, verkaufen

Die NPD will dieses Jahr erneut am 1. Mai in Fürth aufmarschieren

Bündnis ruft zur Blockade auf

Mal Hü mal Hott...

...sagt das Nürnberger Rathaus zur Zukunft des ehemaligen Künstlerhauses

Nazis besorgt über Naziattacke?

Mit Flugblättern wollten Rechtsextreme aus Herzogenaurach die raumzeit unter Druck setzen

"Hören Sie auf mit Ihrer Demokratie"

Mit Tesafilm an Häuserwände geklebte Zettel wurden zum Thema eines Rechtsstreits zwischen einem Literaturclub und der Stadt Nürnberg




 
Kulturkritik
 

SlampoetInnen und Radiotheorie zwischen Buchrücken

Tine Plesch über die neuerschienenen Bücher "Der Lautsprecher" und "Radiokultur und Hörkunst"

Lost in Cyberspace? Radio Z hilft!

Neue Wege für RadiomacherInnen und -hörerInnen sucht der charmante Chaosfunk "Z" im Cyberspace

Make Love and War

Buch: Wie Grüne und 68iger die Republik verändern

Stewart Home: Blow Job

Ein Roman vollgepackt mit Gewalt, Anarchie, Revolution und Sex

Frachtexpress vom Kap bis Kairo

Spieletipp: Spannende Kartenlegespiele


 

Zum G´leit

Apropos Kommunalwahlen,

die hatten wir doch glatt vergessen, und es steht darüber rein gar nix in dieser Ausgabe. Dabei wäre es so einfach gewesen: Einfach Aufkreuzen, Ankreuzen und Abkacken. An dieser Stelle daher einige Anstöße zu Nachdenklichkeiten für in sechs Jahren.

Denkanstoß 1

An den verantwortungslosen Plakatebeschmierer aus der Nürnberger Nordstadt!

Findest du es wirklich die vornehme Art, quer über den hervorragend retouchierten Ludwig Scholz zu schreiben: Scholz, wo ist deine rote Nase? Ist dir denn nicht klar, dass die Originalfassung des ex-bürgermeisterlichen Riechkolbens einen irrsinnigen unheilvollen hypnotischen Effekt auf die Wähler gehabt hätte? Ja, vielleicht ist es allein einer ausgezeichneten christsozialen Reproanstalt zu verdanken, dass jetzt lediglich die SPD´ler und nicht etwa die KOMMUNISTEN im Rathaus das Sagen haben?

 

Denkanstoß 2

An die Wahlkampfhelfer der Erlanger CSU!

Wer hat eigentlich die Anweisung gegeben, euerem Chef nach der OB-Wahl diese DANKE-Zettel direkt über den Mund zu kleben? Und was sollte dies dem Wahlvolk sagen? "Danke Balleis, dass du jetzt endlich wieder die Fresse hältst?"

 

Denkanstoß 3

An Thomas Jung!

Sag mal, stimmt es eigentlich, wie wir es in der Zeitung gelesen haben, dass die Leute in Fürth dir zuwinken, wenn du mit deiner Aktentasche auf dem Fahhrad vorbeifährst? Und was ist da drin in der Tasche? Vielleicht all die Burger-Verpackungen die du vor dem Mac Donald aufgelesen hast? Am Ende winken die Leutchen, weil dir das Ketchup unten aus dem Koffer rausfließt? Sag mal, Thomas Jung, willst du dir diese Geschichte mit der "Dreckpolizei" nicht nochmal überlegen? Vielleicht solltest du dich lieber auf die ganz gewöhnlichen Dinge verlegen: z.B. Bänke aus dem Bahnhofsvorplatz herausreissen lassen, Penner aus der Innenstadt verjagen oder sowas, wie deine anderen Kollegen auch?

 

Denkanstoß 4

An die Nürnberger PDS!

Was machen wir jetzt bloß ohne das Geld?

 

Denkanstoß 5

An die Erlanger SPD!

Wisst ihr eigentlich warum ihr euch nun "im Tal der Tränen" befindet? Wir wissen es: eure PR-Firma hat euch beschissen. Wir haben nämlich mal eure Wahlkampfschokolade aufgemacht. Klar, die Verpackung war ganz korrekt rot mit dicke SPD drauf. Aber innen - kams kackbraun.

So kann man halt nicht gewinnen, näch!

 

Denkanstoß 6

An die Guten!

Gottseidank nur Grosse-Grollmann. Uns ging schon der Bammel, wir kriegen euch alle!

 

Denkanstoß 7

An die Nürnberger Grünen und vor allem insbesondere Brigitte Wellhöfer (man wählt Frau, ihr erinnert euch)!

Echt wahnsinnig! Wir freuen uns ganz dolle mit euch. Einfach großartig! Groooßartig! Wow! Das alles ist wirklich, ehrlich, unwahrscheinlich superduper großartig.

- Ach ja, was denn überhaupt?

...fragt sich

die raumzeit