Repression gegen "HausbesetzerInnen"
Von der Nacht vom 30.4.2000 auf den 1. Mai wurde ein Anwesen
in Gostenhof in Nürnberg besetzt (wir berichteten). Obwohl
die Besetzung nur einige Stunden dauerte und das Haus mittlerweile
abgerissen ist, wurde gegen eine der Personen, die im Nachbarhof
von der Polizei festgenommen wurde, das Hauptverfahren wegen
Hausfriedensbruch eröffnet. Weitere Prozesse werden folgen
...
Seit der Umwandlung des selbstverwalteten KOMMs in das sog.
K4 und der Verlagerung von LGB und KV ans Ende der Stadt stehen
keine selbstbestimmten bzw. subkulturellen Zentren mehr im Zentrum
zur Verfügung. Im letzten Jahr wurde öfters durch
Aktionen (Pension Ost, RTS usw) auf diesen Missstand hingewiesen.
Demnächst werden nun Menschen im Umfeld der o.g. Hausbesetzungsaktion
kriminalisiert.
Dadurch soll klargestellt werden, dass die Staatsgewalt keine
Selbstbestimmung dulden will. Eine Initiative zur Gründung
eines Autonomen (jugend)Zentrums (IGAZ, c/o Gostenhofer Hauptstr.
50, 90439 Nbg ) hat sich gegründet, um der Propaganda und
Repression entgegenzuwirken, d.h. mit Öffentlichsarbeit
und Organisation von Solikonzerten die in Bedrängnis Geratenen
u.a. finanziell zu unterstützen (Spendenkonto: BDP OG Rosenau,
Kto-Nr. 213 67 21, BLZ 760 501 01, Stichwort: Selbstbestimmung
braucht Hilfe).
Pedersen
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