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Die zweite Demo im Internet richtet sich
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Die inneren Grenzen im Visier - Abschiebeknoten
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Es ist uns immer gelungen, unseren Arsch heil nach Hause zu bringen
Interview mit AkteuerInnen einer
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Vorlesestunden in Sachen RZ richterlich angeordnet
Verteidigung von RZ-Angeklagten
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Kommentiertes
Kommentar: Doch kein Einwanderungsland
Zum neuen Einwanderungsgesetz
UNSERE NACHRICHTEN ANS VOLK:
2. Diskussionsbeitrag zu "Homophobie
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Glosse:
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Monatsrückblick
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Musik & Literatur
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Rassismus in der Kinderliteratur:
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Kunstkeller O 27 wird Treffpunkt
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Freudschüler Otto Gross
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Vom Anteil der Dummen an der Gesellschaft
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Kommentiertes
UNSERE NACHRICHTEN ANS VOLK: Ihr seid @lle heterosexistisch vergesellschaftet im Patriarchat!* 0.
(Du bist normal) Normal sein heißt, die herrschende Realität zu reproduzieren. Das heißt: Mann/Frau sein;
heterosexuell sein; eine Zweierbeziehung führen; Homosexuelle als das andere seiner selbst, das Fremde tolerieren; sich mit einem Bild
identifizieren, andere als Bild wahrnehmen; alle vorgegebenen Rollen spielen; eine Funktion des Kapitalismus sein. 1.
(Warenförmigkeit von Beziehungen) sagen wir in der warenproduzierenden gesellschaft werden menschen zu objekten der
subjektlosen kapitalistischen vergesellschaftung. Dahingehend kann mensch die these formulieren: wenn menschen als bloßer gegenstand
des kapitalismus vergesellschaftet wurden, stellen die von ihnen gegenseitig vermittelten strukturen im sozialen milieu nichts anderes dar,
als die bloße durchsetzung spektakulärer ordnung. In diesem feld verwirklichen sich die begierden der menschen als lust am objekt
das sie sich selber sind. in den so objektivierten beziehungen treten die menschen als bestimmte codierte klischees (bilder) zueinander in
kontakt. 2.(Zum dialektischen Verhältnis von Warenform und patriarchalen Rollenzuschreibungen) nun
stehen wir vor dem problem dass dieser komplex kein geeignetes erklärungsmuster für die spezielle unterdrückung der
Frau bietet. Vorausgesetzt ist natürlich, dass die kategorien der geschlechter konstruiert vorgefunden werden, und somit
reale herrschaftsmechanismen beschreiben und reproduzieren. Ist es nun so dass die warenform nur eine patriarchale prägung hat.
ist die objektivierung eines menschen an sich schon ein patriarchales verständniss, oder wird sie es erst wenn der mann eine frau als
objekt seiner lust wahrnimmt. wo sind die präzisen ausformungen in denen sich die verwertung der frau von denen des mannes
unterscheidet. was bedeutet es wenn lust und begierde meist grundsätzlich in allen bereichen auf frauen, frauenkörper projiziert
werden. was hat die biologisierung(zuschreibung) von bestimmten eigenschaften auf geschlechter damit zu tun, oder ist gerade dieser
biologismus gekoppelt mit der warenförmigkeit der welt das problem, das das patriarchat erklärt. ist die objektivierung der frau
gar nicht das problem, sondern nur die zuschreibung, da es ja eigentlich keine patriarchale warenform geben kann. projizieren jetzt
männer aufgrund dieser zuschreibung (bild) ihre gewalttätige lust (anneignung der frau) auf die frau, und damit auf sich selber
zurück, da die frau für den mann auf der entleerten oberfläche dieser welt den letzten ort der entgrenzung und befreiung
(weibliche zuschreibungen wie sinnlichkeit, geborgenheit, reproduktionssphäre)in konzentrierter spektakulärer form
darstellt.!?! 3. (Zerstreuung und Konzentration) In der sog. Postmoderne treffen sich im Bezug auf soziale
Bindungen zwei vordergründig entgegengesetzte Bewegungen: Zerstreuung bzw. Auflösung einerseits und Konzentration andererseits.
Diese gespaltene Bewegung bildet die totale Einheit des Spektakels, sie entspringt der atomisierenden Gewalt der Durchsetzung der
Wertvergesellschaftung. Zerstreuung äußert sich z.B. in der Auflösung der traditionellen Formen sozialer Bindungen:
Sprengung der Sippenverbände, Großfamilie, Kernfamilie. Das Individuum wird durch diesen historischen Prozess keinesfalls freier
und autonomer. Die neu gewonnene Wahlfreiheit' der sozialen Bindungen und die von ernsten Geistern soviel gehasste
Beliebigkeit' sind nur scheinbar. Die herrschende Kultur, sog. Differenzkultur, entfaltet eine Präzision und
Zuverlässigkeit, überall wirksam zu sein. Ihr gelingt es mit präziser Wirkung die Individuen überall zu
beschränkten Aktivitäten zu zwingen. Sie ist die Kultur der Herrschaft. Keine Handlung des gesellschaftskompatiblen Individuums,
scheint sie noch so beliebig' zu sein, ist zufällig, sondern ist eingebettet in eine differenzierte Herrschaftsstruktur.
War die Auflösung der bürgerlichen Formen als Ergebnis der Avantgardebewegungen bis 1930 revolutionär, eben weil sie
verkrustete Herrschaftsformen sprengte, so wird der Auflösungsprozess heute auf sich selbst zurückgeworfen. Das deshalb, weil er
sich längst verselbstständigt hat. Er ist Ergebnis und notwendige Voraussetzung für die Durchsetzung der Warenform. Um sich
Raum erkämpfen zu können, muss die Ware nicht-warenförmige Beziehungen zerstören um sie dann in anderer Form wieder
zusammen zu setzen: Nicht mehr als direkte Begegnung zwischen Individuen, sondern zwischen Repräsentationen derselbigen. Die
Individuen werden damit den selben Gesetzmäßigkeiten unterworfen, wie die Dinge im Warenkreislauf. Die Sprache sagt es selbst:
Das geschäftsmäßige Gebaren wird auch auf die Beziehungen zu Partnern' übertragen: Der oder die einzig
Erwählte verwandelt sich so in eine(n) noch nicht Ausgetauschte(n), die oder der abgestoßen wird, wenn die schwer berechenbaren
Einheiten an Zärtlichkeit, Zuwendung, Aufmerksamkeit, Bestätigung, Lust etc. nicht erbracht sind oder schlicht das Design
schlechter wird und Ersatz in Sicht ist. Allgemein gesagt beruht die präzise Wirkung der zerstreuten Macht auf der Konzentration
der Macht der Ware. Die Fremdbestimmung der Individuen wird dadurch bis zur Totalität gesteigert, dass der Warenfetisch eine den
sozialen Beziehungen nicht äußerliche Erscheinung ist, sondern dass er bereits innerhalb dieser wirken kann, in der kleinsten
Zelle des Bewusstseins greift und so jedes Individuum als einzelnes/vereinzeltes in die Totalität des Marktes einbindet. In dem
oben genannten Sinne bedeutet also die Auflösung bürgerlicher Lebensformen, wie Ehe und heterosexuelle Zweierbeziehung, nicht
zwangsläufig Emanzipation. Die Freiheit der ausgeflippten' Disco- und PartygängerInnen, mit jeder und jedem ins Bett
steigen zu können, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, ist nichts anderes als die Freiheit der Konsumentin,
zwischen verschiedenen angebotenen Waren im Supermarkt zu wählen. Was angeboten wird steht bereits fest, und es bleibt Ware, bleibt
Bild und Fetischobjekt, ist (aus)tauschbar. Die Begierden und Lüste sind nicht selbstbestimmt; das was die Waren befriedigen ist die
Lust nach in ein Objekt projizierte Bilder, die fremden Interessen dienen. Dieses Objekt kann ein Tisch, oder ein Mensch sein. Die
Auflösung der bürgerlichen Beziehungen in der Postmoderne bedeutet Vereinzelung und Isolation. 4.
(Von-Natur-aus-sein') Die Atomisierung der Beziehungen hat ihre Grenzen: Trotz der zunehmenden Zahl sog. Singles, trotz
Vereinzelung und freier Sexualität, bleibt das Modell heterosexuelle Zweierbeziehung gesellschaftlich dominant. Die
Intimität der Zweierbeziehung erscheint als Rettungsanker in Zeiten postmoderner Beliebigkeit, als einzige Konstante in einer sich
immer schneller wandelnden Welt. In Zeiten politischer Depression, auf einem restlos erkundeten Planeten, erscheint sie als das letzte
Abenteuer, die einzige Hoffnung auf Glück, die den Panzer der Langeweile, die aus der spektakulären Organisation von Raum und
Zeit resultiert, durchbricht. Interessant dabei ist, mit welcher Hartnäckigkeit diese Intimhölle fortbesteht und gegen alle
Angriffe von außen verteidigt wird. Und das von linksradikalen PolitikerInnen ebenso, wie von allen anderen. Heterosexuell sein wird
als das natürlichste von der Welt gesehen. Die Voraussetzung dafür ist die Existenz zweier sich gegenüberstehender
Geschlechter. Die historisch entstandenen Identitäten Mann und Frau und die damit untrennbar verbundene asymetrische
Rollenverteilung wird naturalisiert. Daraus folgt, dass sich Mann und Frau, wie zwei Pole, gegenseitig anziehen und nur in ihrer
Verschmelzung das wirkliche Glück finden können. Das Ergebnis ist eine exklusive Beziehung, die in sich geschlossen ist und sich
nach außen abschirmt. Daraus entsteht eine Hierarchie der Beziehungen: Partnerschaft, Freundschaft. Eifersucht, Besitzdenken und der
ganze Scheiß ist die Konsequenz daraus. Die Naturalisierung und Biologisierung der zwei Geschlechter und der
Sexualität als normalerweise heterosexuell ist ein Konstrukt des bürgerlichen Subjekts. Wir sind gehalten, uns zu
identifizieren. Nur so bleiben wir für unsere Mitmenschen berechenbar und für den Staat und andere Organisationen kontrollierbar.
Insofern die Subjekte, d.h. die den Regeln der Identifizierung Unterworfenen, es gewöhnt sind, an dieser Identifizierung mitzuwirken,
kann es vorkommen, dass sie diese als ,befreiend' erleben. Als Resultate von Identifizierungen und Identifikationen entstehen sogenannte
Identitäten, die naturalisiert werden (Ich bin halt heterosexuell...). Das Erfinden von ,Identitäten', wie z.B. der
,Bisexualität', mag daher für die Selbstverständigung bestimmter Individuen nützlich sein (strategische
Identität), kann aber keinen Anknüpfungspunkt für die Auflösung der sexuellen Matrix bieten. So kann das
schwul-sein oder die lesbische Beziehung genauso warenförmig sein, wie die heterosexuelle Beziehung. An
Zwangsheterosexualität wird sich wenig ändern, solange das Paar unbefragte Leitfigur bleibt und die Komplexität der
vielfältigen Hierarchisierungen sexueller und nicht-sexueller Beziehungen und das Ziehen dieser Grenzen selbst unbedacht
bleiben.5. (Revolution ist die einzige Lösung) Heterosexuelle Normsetzung ist Herrschaft,
Homophobie ihr Korrelat. Heterosexuelle, exklusive Zweierbeziehungen sind weder natürlich, noch zufällig, sondern Produkt einer
historischen Entwicklung. Ganz abgesehen davon, dass sie einen idealen Nährboden zum Fortbestand patriarchaler Strukturen bietet
(typische Umgebung zum Ausleben der Mann/Frau Rolle) ist die bürgerliche Zweierbeziehung in dem Sinn antiemanzipatorisch, indem sie
durch ihre Exklusivität Isolation zu zweit schafft und damit ein Netz aus freien Beziehungen untereinander ohne Hierarchien
gänzlich unmöglich macht. Sie muss abgeschafft werden, ohne gleichzeitig das Individuum frei zu setzen und der Herrschaft des
Marktes zu unterwerfen. An ihre Stelle müssen neue, offene und dynamische Beziehungsstrukturen treten. Nur so kann der
Emanzipationsprozess im Alltag vorangetrieben werden. SCHLAGT DIE SEXISTEN WO IHR SIE TREFFT! Roter Stern
Fischbach
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