Editorial
Liebe FreundInnen der GrossRaumzeitung,
herzlichen Dank erstmal für eure zahlreichen Zuschriften
auf unsere
Juli-Nummer hin, vor allem für die vielen liebgemeinten Hinweise
der
Art, das Format der Raumzeit tauge besonders gut, um darin übergrosse
Salatköpfe einzuwickeln, und das sei ja alles schön und
gut,
aber bei dieser Nullnummer sollten wir es doch denn auch lieber bewenden
lassen.
Das alles hat uns sehr gefreut und eigentlich hatten wir das ja
auch
vor, wollten uns mit dem Geld, das die Beiden, die auf unsere Abokampagne
hereingefallen waren, leichtsinnigerweise gleich in bar beigelegt
hatten,
auf und davon nach den Bahamas machen. Doch der Sommer kam und ging,
und
mit ihm gingen leider auch alle unsere guten Vorsätze.
So liegt euch nun wieder eine salatkopftaugliche Ausgabe der Raumzeit
vor, die wir mit wenig Liebe, doch unter Verzehr vieler Flaschen
roten
Weins fertiggestellt haben. Da ihr nun schon mal angefangen habt,
könnt
ihr sie auch ruhig zu Ende lesen, und all dieses Zeugs über
Politik
und Kultur und so weiter in euch reinfressen, das euch wahrscheinlich
genauso
wie uns völlig am Arsch vorbeigeht.
Weil uns der Wein vorzeitig ausging, sind es diesmal sogar 24
statt
nur 20 Seiten geworden. Daher unsere Bitte. Schickt uns doch einige
Kisten
von diesem süffigen 98er Valpolicella, der derzeit in der Norma
besonders
günstig zu erstehen ist.
Dann besteht die Hoffnung, dass ihr euch in der nächsten
Ausgabe
am 15. November - ja, ja, es droht ab sofort monatliches Erscheinen
- dass
ihr euch eben dann wie geplant nur durch 20 Seiten quälen müsst.
Das heißt, eine Chance könnten wir euch eigentlich
noch geben:
Dann füllt doch bitte diesen Abozettel hier unten aus, legt
zwei Scheinchen
dazu und ab die Post.
So long
eure euch liebende Raumzeit-Red
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