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Liebe LeserInLiebesbriefe und Abschied bis
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Die Linke ist angeekelt!Interview um und über die Wahlen in den USA
In the Belly of the Beast:Dem Aufstand in Seattle folgte die Repression gegen die
US-Linke
"Chef, ich habe es für Dich
getan"Vor 20 Jahren:
Die "schwierigen" Ermittlungen gegen den rechtsextremen Mörder Karl-Heinz
Hoffmann
Tatort Zivilcourage§129a Ermittlungen gegen Passauer
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Kommentar &
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Keine Klasse im Nahen
Osten??Diskussion:
Linker Antisemitismus oder internationalistische Solidarität?
Dem Ochsen ist das nicht
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und der deutschen Linken
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MonatsrückblickWolfgang Schlicht blickt zurück
Die MaßnahmeTagebuch einer Qualifizierungsmaßnahme
"Linke Mythen in bunten Tüten"
Meinung: Tomek mags nicht tanzen
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Frauen in der ResistenzaDie historische Bedeutung weiblichen Widerstands in
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In den Untergrund zu müssen war wie eine
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Geschichte der Partisanin "Mirka"
"Obenauf die Kartoffeln, darunter die
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Castagnetti: Als "Staffetta" in der
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Mipsel Ritop SmorpProjekt Log.in: Vernetzung als Kunstform
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Internationale Hofer Filmtage 2000
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Eine unverkrampft politische Band im Interview

Glosse
Falsch gelocht, Gutgrün?Warum die Nürnberger Grünen einmal falsch
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Staat &
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Ein besetztes Haus ist wie ein neues
LebenErinnerungen an
die erste Hausbesetzung in den Nürnberger
80igern
Auf dem legalen Weg in einen
Polizeistaat?Eine
juristische Aufarbeitung über den gefährlichen
Abgrund "Innere Sicherheit"
Für das Recht auf
BewegungsfreiheitResidenzpflicht: Flüchtlinge sind Gefangene ohne goldene
Ketten
"Das Spiel ist aus, Sie gehen jetzt nach
Haus"In
Herzogenaurach wehren sich Jugendliche gegen
Nazipräsenz
Antifaschismus macht SchuleBehörden ermitteln
gegen Antifaschüler
Luxemburg-Liebknecht-DemoIn
Berlin trifft sich jährlich die Linke zum Gedenken
Ökologisch DirektÖkologie-Netzwerk trifft
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Jugend Umwelt Kongress
Erklärung an die "Szene"Nürnberg: Projektwerkstatt löst sich
auf

Buch &
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"Meine Krankheit heißt Auschwitz, und die ist
unheilbar"Eine verspätete Reminiszenz an die
deutsch-jüdische Schriftstellerin Grete Weil
Va Banque!Die Kulturgeschichte des Bankraubs
VERBRIEFTE VERSÖHNUNG Kritik: Ausstellung über die
Briefe von Kindern an ihre
Soldatenväter

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Staat & Bewegung
Antifaschismus macht Schule
Das Nürnberger Johannes-Scharrer-Gymnasium ist in letzter
Zeit verstärkt Ort politischer Auseinandersetzungen geworden.
Nachdem immer mehr SchülerInnen mit Nazi-Outfit an der Schule
erschienen, griff die Schulleitung kurzerhand ein und verbot den
«Fascho-Look». Entschlossenes Vorgehen gegen faschistische
Tendenzen also? Der Umgang mit aktiven AntifaschistInnen spricht
eine andere Sprache.
Hilfsbereit erwies sich der Rektor bei einem Besuch der Polizei.
Der Anlass: Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher
Körperverletzung gegen einen Schüler der sich zu antifaschistischem
Engagement bekennt. Vorgeworfen wird ihm, einen rechten Mitschüler
auf dem Heimweg angegriffen zu haben. Der Polizei, die gerne vor
Ort ein Verhör führen und Fotos machen wollte, stellte
der Rektor bereitwillig Räume zur Verfügung.
Als Reaktion auf zunehmende rechte Umtriebe gründeten SchülerInnen
Ende März einen «Arbeitskreis Antifaschismus». Der
weist auf die engen Verbindungen der organisierten Neonazi-Szene
zur Scharrerschule hin. «An einem Tag wurden rund um die Schule
50 Plakate der Nazis, kurz darauf über Hundert Aufkleber geklebt.»
Besonders dreist das Vorgehen der Nazis: Als presserechtlich Verantwortlicher
zeichnete angeblich ein Lehrer der Schule. Doch der Pädagoge
ist durchaus kein Mitglied der Anti-Antifa. Mit den Inhalten des
Plakats - Hetztiraden anlässlich eines Aktionstags gegen Nazi-Aktivitäten
in Fürth - hat er in keiner Weise zu schaffen.
Doch Rückhalt von der Schulleitung erhielt der Lehrer, der
in der Folgezeit anonyme Drohungen erhielt, ebensowenig wie der AK
Antifaschismus. Im Gegenteil: Dem AK wurde von der Schulleitung viele
Steine in den Weg gelegt. Nach einer Flugblattaktion Mitte 2000 wurde
er dann endgültig von der Schule verbannt.
Die engen Verflechtungen zu organisierten Neonazis zeigen auch
diverse Artikel in «Der Landser». In dem Fanzine rechtsradikaler
Kameradschaften wurden mehrmals AntifaschistInnen namentlich und
mit Fotos kenntlich gemacht. Dazu der AK Antifa: «Wir wissen
auch, dass ein ehemaliger Schüler, beide Artikel geschrieben
hat und welcher Schüler der Schule die Informationen weitergegeben
hat.»
Nach dem Bannstrahl des Rektors wurden Diskussionen der SchülerInnen
dann auch an andere Orte verlegt.
Zur Freude der Polizei: Ein «Jugendantifacafé»
im Stadtteilzentrum «Schwarze Katze», das junge AntifaschistInnnen
mehrerer Schulen zum Gedankenaustausch diente, nutzte sie zum Filmen.
Das so gewonnene Videomaterial durften sich ausgerechnet Rechte ansehen.
Mit durchschlagendem Erfolg. Die rechten Zeugen wollten prompt nicht
nur einen Flugblattverteiler erkannt haben, der wegen Beleidigung
einen Strafbefehl über eine vierstellige Summe erhielt, sondern
identifizierten auch den der Körperverletzung beschuldigten
Schüler.
Der aber will sich nicht einschüchtern lassen: Seinen Prozess
möchte er bewusst politisch führen und hofft darauf, dass
viele das Verfahren aufmerksam verfolgen.
Der Prozess beginnt am 18. Dezember um 14:30 im Sitzungssaal
50 des Amtsgerichts Nürnberg/Fürth
Mai
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